Internet Zugang mit Linux

eine Kurzanleitung von approx. media

Ich wollte mit meinem kleinen Linux Netzwerk ins Internet. Alle angeschlossenen Workstations, Mac wie auch Windows Maschinen, sollten Zugang zum Internet erhalten. Heute würde man wohl eher eine Lösung über ADSL oder ein Kabelmodem wählen. Somit würde der ganze Aufwand mit dem PPP wegfallen. Einen Anleitung zu einem downloadbaren Linux Router/Firewall

Hardwarez / Softwarez

  • Server AMD K6 450
  • Modem Zyxel Omninet D (ISDN extern)
  • Suse Linux 6.1
  • Netatalk 1.4b2+asun2.0a18.2
  • Samba 2.0.3.8
  • PPP 2.3.5
  • Squid 1.NOVM.21-49
  • diald 0.99.1
  • Die verwendete Software stammt mit Ausnahme von diald von der Suse 6.1 CD (diald ist auf Suse 6.1 nur in einer alten, nicht funktionierenden Version 0.16 enthalten)

  • PPP Konfiguration
  • Squid Konfiguration
  • Diald Konfiguration
  • Links
  • PPP Konfiguration

    Meine Internet Provider (access.ch und sunrise freesurf) wenden das PAP Identifikations Verfahren an. Das PPP- PAP Skript funktioniert für beide Provider. Das folgende Einwählskript ist zum manuellen einwählen (ohne diald) gedacht.

    #!/bin/sh
    #
    # /etc/ppp/InternetAccess-BE
    #
    # Aufbau einer PPP Verbindung zur Internet Access AG & sunrise freesurf

    #
    # Autor: Michael Baehni , 1999
    #
    localip=0.0.0.0
    remoteip=
    device=/dev/modem
    pppflags="115200 user yourusername crtscts modem defaultroute noipdefault"
    /usr/sbin/pppd -d lock connect \
    '/usr/sbin/chat -v -f /etc/ppp/bern.pap' \
    $device $pppflags $localip:$remoteip

    Dazu brauchts das PAP Skript, hier genannt /etc/ppp/bern.pap. Es funktioniert mit meinem Zyxel Omninet D bestens.

    ABORT 'NO CARRIER'
    ABORT BUSY
    ABORT 'NO DIALTONE'
    ABORT ERROR
    '' AT&F OK
    ATDI0315573066
    CONNECT ''

    Die Identifikation geschiet beim PAP Verfahren über die Datei pap-secrets.

    # Secrets for authentication using PAP
    #
    # /etc/ppp/pap-secrets
    #
    # Autor: Michael Baehni , 1999
    #
    # client server secret IP addresses
    yourusername * yourpassword

    Es braucht weiter die Datei /etc/ppp/options. Meine options Datei sieht folgendermassen aus

    debug
    asyncmap 0
    user yourusername

    Mit diesen Angaen funktioniert bei mir die manuelle Einwahl zum ISP. Wenn man nun die Daten allen angeschlossenen Workstations zur Verfügung stellen will braucht es einen Proxy Server. Ich benutze dafür Squid.

    Proxy Server Squid

    Jetzt muþ man die Datei etc/squid.conf anpassen. Die folgenden Angaben habe ich vom Internet geklaut, weiss aber nicht mehr von wo. Merci dem Autor!

    Es gibt noch weitere Einträge, die jedoch für unser Projekt nicht so wichtig sind. Im Zweifelsfall konsultiert man die Dokumentation. Letzter Punkt: Der Start von Squid. Man sollte Squid mit der Option ,,-D &`` starten. Sie unterbindet, dass Squid beim Start den Nameserverzugriff testet und deshalb m glicherweise mit einer Fehlermeldung abbricht. Weiterhin muss die unter cache_host angegebene Adresse mittels der Datei /etc/hosts richtig aufgel st werden k nnen.

    Noch ein Hinweis für Nutzer von S.u.S.E.-Linux: Das Skript zum automatischen Start von Squid enthält diese Option nicht. Bearbeitet also die Datei /sbin/init.d/squid entsprechend.

    Jetzt müssen bei allen Webbrowsern die Proxyeinstellungen angepasst werden. Bei Netscape z.B. Preferences, Proxys, Manual Proxy Configuration. Geben Sie die IP Nummer Ihres Proxy Servers und den Port (bei mir 8080) ein. Von nun an läuft der gesamte Datenverkehr über den Proxy Server. Von allen Workstations sollten Sie jetzt Zugriff auf das Internet haben.

    diald Konfiguration

    Mit dem dial daemon können wir das wählen nach Bedarf einrichten. Wenn jemand an seiner Workstation eine Seite vom Internet anfordert, wählt sich diald automatisch ein und lässt die Verbindung auch wieder fallen wenn kein Bedarf mehr ist. Die diald Einstellung ist recht kompliziert. Die Filter Skripts die mit diald mitgeliefert werden funktionieren für mich bestens. Die wichtigste Datei ist die /etc/diald.conf. Im weitern baut diald auf das pap Skript von ppp auf und benützt auch die options Datei. Es folgt die /etc/diald.conf Datei.

    mode ppp
    connect "/usr/sbin/chat -f /etc/ppp/bern.pap"
    device /dev/modem
    speed 115200
    modem
    local 192.168.3.1
    remote 192.168.3.2
    dynamic
    defaultroute
    include /usr/lib/diald/standard.filter
    fifo /etc/diald.ctl

    Wichtige Links

    Squid
    Offizielle diald Page

    Ich hoffe Euch mit diesen Angaben gedient zu haben. Wenn Ihr irgendwelche Bemerkungen, Fehlermeldungen usw habt. Nur zu... linux@approx.ch oder ins Guestbook

    Klaut und braucht diese Infos. Ich war beim Installieren dieser Konfiguration auch froh über solche Seiten.
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